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Seit 1979 konzertieren JOACHIM PLIQUETT, Solotrompeter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, und ARVID GAST, Professor für Künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Lübeck, gemeinsam. Mehr als 300 Konzerte haben sie im In- und Ausland gegeben; u. a. bei den Berliner Festwochen, dem MDR-Musiksommer, den Dresdner Musikfestspielen und dem Festival de Léon. Die Breite ihres Repertoires spiegelt sich in zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen, darunter vielen Ersteinspielungen, wider. Gegenwärtig nehmen sie für Audiomax (MDG) eine umfassenden Tondokumentation von Kompositionen für Trompete und Orgel aus vier Jahrhunderten auf. JOACHIM PLIQUETT studierte bei Prof. Reinhold Lösch in Mannheim und ist seit 1982 erster Solotrompeter im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Daneben intensive solistische Tätigkeit, die durch zahlreiche Rundfunk-, Schallplatten- und Fernsehaufnahmen dokumentiert wird. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie K.-F. Beringer, H. Haenchen, P. Schreier oder H. Rilling vor allem als Interpret der Werke Johann Sebastian Bachs. Mitglied des künstlerischen Direktoriums der „Brandenburgischen Sommerkonzerten“. ARVID GAST studierte Orgel und Kirchenmusik in Hannover bei Ulrich Bremsteller. 1990 Organist und Kantor an St. Nikolai zu Flensburg. 1993 Professor an der Leipziger Musikhochschule Leipziger Universitätsorganist. Seit 2004 Professor für Künstlerisches Orgelspiel und Leiter der Kirchenmusikabteilung an der Musikhochschule Lübeck. Seit 2005 Titularorganist an St. Jakobi zu Lübeck. Bereits während seines Studiums gewann er mehrere internationale Orgelwettbewerbe. Gast konzertiert im In- und Ausland; zahlreiche Aufnahmen und CD-Einspielungen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der Breite und Vielfalt seines Repertoires, in dessen Zentrum die Werke Johann Sebastian Bachs, Max Regers und der Deutschen Romantik stehen. www.pliquett-gast.de
JEAN-CHARLES ABLITZER ist Titular-Organist an der historischen Orgel der Kathedrale Saint-Christophe in Belfort, Frankreich und gilt als einer der bemerkenswertesten Organisten seiner Generation. Nach Abschluss des Studiums am Konservatorium in Straßburg intensive Forschungen zur Interpretation deutscher Orgelmusik des Barock. Von 1987 bis 1989 Gesamtaufnahme der Orgelwerke von DIETERICH BUXTEHUDE auf 6 CDs (an sechs historischen Orgeln Norddeutschlands). Seine Einspielungen gelten als Referenzaufnahmen: die 15 für die Sammlung Harmonic Records aufgenommenen CDs erhielten 23 mal die Bewertung als „Meilleur disque du mois“ („Beste CD des Monats“: Compact, Diapason, Le Monde de la musique, Répertoire, Télérama) und 2 mal die Auszeichung „Beste CD des Jahres“ (Le Monde de la musique). 2005 Gesamtaufnahme der Orgelwerke von MICHAEL PRAETORIUS. Auszeichnungen: „Le Choc du Mois“ von „Monde de la Musique“ bzw. „Joker“ von „Crescendo“ und „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“. Weitgespannte internationale Konzerttätigkeit, Einladungen zu angesehenen Festivals wie LA ROQUE-D’ANTHERON, MONTPELLIER, SAINT-MAXIMIN, MASEVAUX, TOULOUSE LES ORGUES, AVIGNON, SAINT-BERTRAND DE COMMINGES, MUSIQUE ET MEMOIRE und BACH EN COMBRAILLES. Im Jahre 2005 hat JEAN-CHARLES ABLITZER eine Initiative zur Wiedererrichtung der sagenhaften Schloss-Orgel von GRÖNINGEN in Sachsen-Anhalt unternommen. Auf diesem Instrument spielte einst MICHAEL PRAETORIUS als Hoforganist und später Hofkapellmeister des HERZOGS VON BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL. Im Dezember 2000 wurde JEAN-CHARLES ABLITZER vom französischen Kultusminister zum „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ ernannt.
GUNAR LETZBOR studierte Komposition, Dirigieren und Violine in Linz, Salzburg und Köln. Die Bekanntschaft mit Nicolaus Harnoncourt und Reinhard Goebel veranlasste ihn, sich eingehend mit der Interpretation und Spielpraxis Alter Musik auseinanderzusetzen. Er musizierte – u.a. als Konzertmeister – in den Ensembles Musica Antiqua Köln, Clemencic Consort, La Folia Salzburg, Armonico Tributo Basel und der Wiener Akademie. Zahlreiche Konzertreisen als Solist in Violinkonzerten und Recitals mit großem Erfolg durch Europa, USA und Japan. Er gründete das Ensemble Ars Antiqua Austria. Mit den sieben Musikern dieses Ensembles versucht er, der klanglichen Vielfalt österreichischer Barockmusik durch Erarbeitung eines spezifisch österreichischen Barockstreicherklanges Ausdruck zu verleihen. Seine CD-Aufnahmen mit den Violinsonaten und den Rosenkranz-Sonaten von Biber, die Einspielungen mit Werken von Schmelzer, Muffat, Mozart, Caldara und Viviani wurden mehrfach ausgezeichnet. GUNAR LETZBOR ist ein begehrter Lehrer für Barockvioline, u.a. an der Musikhochschule Lübeck und auf Sommerseminaren für Aufführungspraxis bzw. Spielpraxis alter Instrumente. Für seine Interpretation der "Capricci Armonici" von G. B.Viviani bekam er 2002 einen "Cannes Classical Award" verliehen. www.ars-antiqua-austria.com
JÜRGEN ESSL (geb. 1961 in Kirchheim/Teck) gilt als Interpret, Improvisator, Komponist und Pädagoge als einer der vielseitigsten Organisten Deutschlands. Er studierte Kirchenmusik in Köln und Stuttgart (Ludger Lohmann), Orgel und Improvisation bei Francis Chapelet in Bordeaux (Grand Prix de Bordeaux 1985) sowie in Wien bei Michael Radulescu (Konzertfachdiplom Orgel mit einstimmiger Auszeichnung). Stipendiat des DAAD und der Kunststiftung Baden-Württemberg. 1990-97 Bezirkskantor in Sigmaringen. 1997 Berufung zum Professor für Orgel und Improvisation an die Musikhochschule Lübeck, dort auch Leiter des ökumenisch geprägten Instituts für Kirchenmusik. Seit 2003 Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Leiter des Studiengangs Kirchenmusik. Komponist von Werken für Orgel, Klavier, Ensembles, Chor und Orchester. Kompositionspreis Kirchenmusik 2003 Baden-Württemberg. Als Interpret und Improvisator internationale Konzerttätigkeit, zahlreiche Rundfunk- und CD-Einspielungen, Unterrichtstätigkeit bei Kursen in vielen europäischen Ländern, Juror bei internationalen Wettbewerben für Orgel, Improvisation und Komposition. www.juergen-essl.de
JOXE BENANTZI BILBAO wurde in Mundaka im Baskenland geboren und hat sich einen Namen als hervorragender Interpret der Musik seiner Heimat gemacht. Seine Studien in Klavier, Cembalo, Orgel, Gesang, Chorleitung und Aufführungspraxis Alter Musik schloss er u.a. mit dem Ehrenpreis für Orgel des Conservatorio Superior de Música de San Sebastián und für Cembalo des Conservatorio superior de Murcia ab. Außerdem wurde er mit dem Andrés-Segovia-Preis der Universidad de Santiago de Compostela ausgezeichnet. Mehrere CD-Einspielungen für RTVE, Lycanus and Ausart Records. Zur Zeit wirkt er als Professor für Orgel und Cembalo am Conservatorium in Alicante und Leiter der Capella Joan Baptista Comes. Joxe Benantzi Bilbao verfolgt eine ausgedehnte Konzerttätigkeit. Im Jahre 2008 spielte er mehr als 40 Konzerte, u.a. in der Klosterkirche Muri und auf Konzertreisen in der Ukraine, auf den Philippinen und in Italien. www.benatzi.com
ENRICO VICCARDI ist Professor für Orgel u. Orgelkomposition am Konservatorium von Como sowie seit 1986 bei den Kursen der Vereinigung „Marc‘Antonio Ingegneri“ in Cremona. Abschluß der Orgel- und Orgelkompositionsstudien in der Klasse von G. Perotti zu Piacenza mit höchster Auszeichnung. Weiterführende Studien bei M. Radulescu in Wien und bei L. F. Tagliavini in Pistoia. Einladungen zu bedeutenden Festivals in Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Spanien und Portugal haben ihn international als einen der führenden italienischen Organisten seiner Generation bekannt gemacht. U.a. Einspielungen italienischer Orgelmusik des Barock u. von Vincenzo Antonio Petrali (Bottega Discantica). Eine DVD mit Orgelmusik von J. S. Bach ist bei Fugatto erschienen. Viccardi ist auch ein geschätzter Generalbaß-Spieler. Organologische Forschungen u. Publikationen. Meisterkurse u. Konzerte mit italienischer Orgelmusik und J. S. Bach in Kasachstan, Granada und Malmö. Umjubelte Konzerte beim Krummhörner Orgelfrühling und der Dornumer Nachtorgel! www.enricoviccardi.org
MARIA NACY wird international als eine der führende Organistinnen und Orgelpädagogen der Iberischen Halbinsel geschätzt. Sie studierte bei Montserrat Torrent am Conservatorio Superior Municipal de Música in Barcelona und bei Michael Radulescu an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Darüber hat sie sich auf einer Reihe von Orgelakademien in Europa weitergebildet. Maria Nacy konzertiert regelmäßig in ganz Europa und in den USA mit einem weitgespannten Repertoire. Unter ihren Einspielungen finden sich zwei CDs mit Orgelmusik Johann Sebastian Bachs und Julius Reubkes in Montpellier und „Five centuries of music“ an der Orgel des Klosters Vallbona de les Monges (Lleida). Maria Nacy wirkt seit 1991 als Professorin für Orgelspiel am Conservatorium in Barcelona und seit 2002 als Organistin der Kirche Sant Bartomeu i Santa Tecla in Sitges (Barcelona). 2005 gründete sie die Akademie an der Barockorgel von La Pobla de Cérvoles, deren künstlerische Leiterin sie seither ist. Ihr Konzert bei der letzten Nachtorgel ist in bester Erinnerung. www.academiaorgue.com
Die Sopranistin GUDRUN SIDONIE OTTO studierte an der HfM Franz Liszt in Weimar bei H. Bante und M. Hoff und gilt schon heute als hellaufgehender Stern am Sängerhimmel. Ihre Ausbildung ergänzte sie u. a. durch Unterricht bei Klessie Kelly, Richarda Merbeth, Renate Biskub, Mira Zakai und Dorothee Mields. Während ihres Diploms 2004 sang sie als Stipendiatin an der Komischen Oper Berlin. Es folgte bis 2006/7 im Alter von 24 Jahren ein Festengagement als Solistin an den Landesbühnen Sachsen. Gastspiele führten sie u. A. mit den Partien Blonde, Undine, Ännchen, Gretel, Zerlina, Adele und Olympia, an die Staatsoper Hannover, Staatstheater Nürnberg, Gärtnerplatztheater München, Opernhaus Halle, Theater Würzburg, Theatre de Picardie/France, Grand Opera Luxembourg und das Staatstheater Schwerin. 2007 ist sie 1. Preisträgerin des intern. Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2008/9 Stipendiatin der Vössing-Stiftung. Die junge Sopranistin ist sehr aktiv im Bereich Alte Musik, wo sie eng u. A. mit Cantus Thuringia, dem Ensemble Amarcord und dem Balthasar Neumann Ensemble zusammenarbeitet. 2009 werden in diesem Bereich mehrere CDs mit ihr erscheinen. Mit dem Hammerflügelspieler Wolfgang Brunner ist gerade eine Solo-CD mit Mendelssohn-Liedern bei Hänssler-Profil erscheinen. Gudrun Sidonie Otto ist bei namhaften Festivals im In-und Ausland zu höre, z.B. Oregon-Bach Festival, Hollandfestival Amsterdam, Schleswig-Holstein-Musik-Festival, Europäisches Musikfest Stuttgart. Außerdem ist sie ständiger Gast bei den Händel-Festspielen Göttingen und Halle, sowie allen namhaften Bachwochen. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Robert Griton, Helmuth Rilling, Thomas Hengelbrock, Enoch zu Guttenberg, Peter Gülke und Gabriel Fels, verbunden mit CD-, Funk- und Fernsehaufnahmen. 2010 wird sie bei den Salzburger Festspielen zu hören sein. www.sidonie.at
ANDREAS LIEBIG (geb. 1962 in Gütersloh), nach Kirchenmusikstudium in Herford von 1983–89 Orgel-, Klavier- und Musiktheoriestudium an der Stuttgarter Musikhochschule u.a. bei Ludger Lohmann, Adu Frederica Faiss, Heinrich Deppert und Helmut Lachenmann, in Paris bei Daniel Roth, in Lübeck bei Martin Haselböck und in Freiburg bei Zsigmond Szathmáry. 1988 Auszeichnung mit ersten Preisen bei den internationalen Orgelwettbewerben in Dublin und Odense. Lehraufträge für künstlerisches Orgelspiel an den Musikhochschulen in Lübeck und Oslo. Kantor und Organist in Dänemark und Norwegen, Leitung mehrerer erfolgreicher Festivals und Konzertreihen, u.a. des Brahms-Festivals Lübeck und des Krummhörner Orgelfrühlings. Von 1996-2001 Kantor an der Sagene kirke, der sog. Nordkantkatedrale in Oslo. Leitung des Osloer Bach Ensembles. Rege Konzerttätigkeit, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Meisterkurse in vielen europäischen Ländern, in Asien und den USA mit umfangreichem Repertoire vom Robertsbridge Codex bis zur Avantgarde. Vielbeachtete CD-Aufnahmen an den historischen Orgeln in Groningen, Trondheim und Oelinghausen. Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe. www.andreasliebig.org
JOHANNES GARAM LIEBIG spielt seit seinem vierten Lebensjahr Violine, seit 2001 bei Prof. Isaac Schuldmann an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo. Zahlreiche Konzerte, u.a. mit dem Minsker Kammerorchester. Im Herbst 2007 spielte er mit großem Erfolg beim Usedomer Musikfestival. Auch bei der Dornumer Nachtorgel erntet er zusammen mit seiner Mutter Hijoo Moon regelmäßig stehende Ovationen.
HIJOO MOON wurde in Incheon (Korea) geboren und erhielt im Alter von acht Jahren Klavierunterricht bei Prof. Ju-On Jun und Prof. Hee-Kyung Jun. Von 1986 bis 1990 studierte sie an der Seoul Theological University: Orgel (Prof. Kum-Ok Bek), Cembalo (Prof. Kum-Hee Kim), Klavier (Prof. Hee-Kyung Na) und Kirchenmusik, von 1991 bis 1993 bei Prof. Zsigmond Szathmáry an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg (Konzertexamen) und 1993/94 bei Prof. Rocus van den Heuvel am Utrecht States Conservatorium (Solistexamen). Weiterbildung durch Meisterkurse und Privatunterricht u.a. bei Wolfgang Zerer, Piet Kee, Klaus-Martin Ziegler und Guy Bovet. Hijoo Moon hat als Organistin, Pianistin und Cembalistin zahllose Konzerte in Korea, Hong-Kong, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Portugal und den Niederlanden gegeben. Von 1996 – 2005 war sie Kantorin in Oslo und auf Nesodden, wo sie auch die künstlerische Leitung des Nesodden International Music Festival innehatte. Bis zum Sommer 2008 in gleicher Position an der berühmten Stabkirche zu Ringebu im Gudbrandsdal. Seither wirkt sie als Domkantorin in Tromsø.
GESINE NOWAKOWSKI erhielt ihre Gesangsausbildung an der Universität der Künste Berlin bei Prof. J. Hoefflin und am Mozarteum Salzburg bei Prof. H. Hopfner. Aufschlußreiche Einblicke in spezielle Fachgebiete erlangte sie durch Meisterkurse u.a. bei René Jacobs, Thomas Thomaschke, Peter Schreier und Dietrich Fischer-Dieskau. Szenische Arbeiten u.a. am Opernhaus Halle, E.T.A.Hoffmann-Theater Bamberg, mit der Lautten Compagney Berlin, am Konzerthaus Berlin und am Deutschen Theater Berlin, dem Gorki Theater Berlin, der Volksbühne Berlin und dem Berliner Ensemble. Solistisch wirkte sie bei Konzerten der deutschen Brahms-Gesellschaft, Radio Bremen, den Schwetzinger Festspielen (Übertragung durch den SWR), dem Festival Mitte Europa, des Kyoto-Music-Students-Festival sowie der Lautten Compagney Berlin mit. Sie ist an einer CD-Produktion der UdK Berlin beteiligt, in der das Liedschaffen Justus-Hermann-Wetzels portraitiert wird. Gesine Nowakowski war Stipendiatin des Deutschen Musikrates und wurde in die 50. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. www.nowakowski.de
BALTHASAR BAUMGARTNER (geb. 1983 in Bad Tölz). 2000/03 Jungstudent bei Elisabeth Ullmann an der Universität Mozarteum Salzburg, seit 2004 Studium Katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule München (Orgel: Harald Feller, Improvisation: Wolfgang Hörlin, Chorleitung: Michael Gläser), seit 2006 Studium im Hauptfach Orgel bei Harald Feller, 2008 Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Orgel solo und Aufnahme in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Preisträger des August-Everding-Musikwettbewerbs im Fach Orgel. Balthasar Baumgartner wird gefördert von der Stiftung Yehudi Menuhin „Live Music Now!“. Im Februar 2009 dirigierte er die Münchener Erstaufführung des Flötenkonzerts von Krzysztof Penderecki mit András Adorján als Solisten und dem Schulmusikerorchester der Hochschule für Musik und Theater München. Als Organist ist Balthasar Baumgartner derzeit im erzbischöflichen Priesterseminar St. Johannes der Täufer der Diözese München und Freising tätig.
MASAAKI SUZUKI wurde 1954 in Kobe geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren allsonntäglicher Organistendienst. Nach Abschluß seiner Kompositions- und Orgelstudien an der Tokyo University of Fine Arts studierte er Cembalo und Orgel bei Ton Koopman und Piet Kee am Sweelinck Conservatoium in Amsterdam. Mehrere Preise als Cembalist beim Vlaanderen Festival in Brügge. 1981-83 Cembalolehrer an der Staatlichen Musikhochschule in Duisburg. Seit seiner Rückkehr nach Japan zahllose Konzerte als Organist und Cembalist und Leitung einer Konzertreihe an der Universität in Kobe. Seit 1990 ist er Dirigent des BACH COLLEGIUM JAPAN, mit dem er regelmäßige Bachkantaten-Abende gibt. Seine Einspielung der Kantaten des Thomaskantors bei BIS hat Furore gemacht. Z. Zt. beginnt er auch für BIS mit der Gesamteinspielung von Bachs Cembalowerk. Seit 1983 gibt Suzuki jeden Sommer Orgelkonzerte in Frankreich, Italien, Deutschland, Holland, der Schweiz und Australien. Als Professor für Orgel, Cembalo und historische Aufführungspraxis unterrichtet er an der Tokyo National University of Fine Arts and Music. 2001 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Seit Jahren ist er regelmäßig zu Gast bei der Dornumer Nachtorgel. Seine Konzerte zählen zu den unbestrittenen Höhepunkte der Konzertserie. www.bach.co.jp