Die Sopranistin GUDRUN SIDONIE OTTO begeisterte das ostfriesische Konzertpublikum in den letzten Jahren durch ihre Auftritte beim Krummhörner Orgelfrühling und dem Musikalischen Sommer. Nach Studien an der HfM Franz Liszt in Weimar u.a. bei M. Hoff ergänzte sie ihre Ausbildung durch Unterricht u. a. bei Kl. Kelly, R. Merbeth, R. Biskub, M. Zakai und D. Mields. 2004 sang sie als Stipendiatin an der Komischen Oper Berlin. Bis 2006/7 war sie an den Landesbühnen Sachsen fest engagiert. Gastspiele führten sie u. a. an die Staatsoper Hannover, das Staatstheater Nürnberg, Gärtnerplatztheater München, Opernhaus Halle, Theater Würzburg, Theatre de Picardie/France, die Grand Opera Luxembourg und das Staatstheater Schwerin. 2007 1. Preisträgerin des intern. Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg, 2008/9 Stipendiatin der Vössing-Stiftung. Die junge Sopranistin ist auch sehr aktiv im Bereich Alte Musik, wo sie u. a. eng mit Cantus Thuringia, Cantus Cölln, dem Ensemble Amarcord und dem Balthasar Neumann Ensemble zusammenarbeitet. 2009/10 sind in diesem Bereich mehrere CDs mit ihr erscheinen sowie mit dem Hammerflügelspieler Wolfgang Brunner eine vielbeachtete Solo-CD mit Mendelssohn-Liedern. Gudrun Sidonie Otto ist bei namhaften Festivals im In-und Ausland zu hören, z.B. Oregon-Bach Festival, Hollandfestival Amsterdam, Schleswig-Holstein-Musik-Festival, Europäisches Musikfest Stuttgart, Tage Alter Musik in Regensburg und Herne etc. Außerdem war sie ständiger Gast bei den Händel-Festspielen Göttingen und Halle, sowie allen namhaften Bachwochen. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Robert Griton, Helmuth Rilling, Thomas Hengelbrock, Enoch zu Guttenberg, Peter Gülke und Gabriel Fels, verbunden mit CD-, Funk- und Fernsehaufnahmen. 2011 wird sie u.a. in Monte Carlo und bei den Salzburger Festspielen zu hören sein. www.sidonie.at
ANDREAS LIEBIG (geb. 1962 in Gütersloh), nach Kirchenmusikstudium in Herford von 1983–89, Orgel-, Klavier- und Musiktheoriestudium an der Stuttgarter Musikhochschule u.a. bei Ludger Lohmann, Adu Frederica Faiss, Heinrich Deppert und Helmut Lachenmann, in Paris bei Daniel Roth, in Lübeck bei Martin Haselböck und in Freiburg bei Zsigmond Szathmáry. 1988 Auszeichnung mit ersten Preisen bei den internationalen Orgelwettbewerben in Dublin und Odense. Lehraufträge für künstlerisches Orgelspiel an den Musikhochschulen in Lübeck und Oslo. Kantor und Organist in Dänemark und Norwegen, Leitung mehrerer erfolgreicher Festivals und Konzertreihen, u.a. des Brahms-Festivals Lübeck und des Krummhörner Orgelfrühlings. Von 1996-2001 Kantor an der Sagene kirke, der sog. Nordkantkatedrale in Oslo. Leitung des Osloer Bach Ensembles. Rege Konzerttätigkeit, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Meisterkurse in vielen europäischen Ländern, in Asien und den USA mit umfangreichem Repertoire vom Robertsbridge Codex bis zur Avantgarde. Vielbeachtete CD-Aufnahmen an den historischen Orgeln in Groningen, Trondheim und Oelinghausen. Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe. www.andreasliebig.org
CARL VISSER, geboren 1981, nahm seinen ersten Orgelunterricht bei Henk Braad und ab 1999 bei Theo Jellema. 2006 erhielt er den Bachelorgrad des Prins Claus Conservatoriums in Groningen. Danach studierte er an der Messiaen-Academie (ArtEZ-Conservatorium) in Zwolle mit Michel Bouvard (Toulouse) als, bei dem er sich auf die französische Romantik spezialisierte. Weiterführende Studien bei Theo Jellema (Orgel) und Tineke Steenbrink (Cembalo). Im Juni 2008 erhielt er seinen Mastergrad mit der Aufführung von Poulencs Orgelkonzert in Enschede. Carl Visser besuchte viele Meisterkurse bei prominenten Orgellehrern wie Michel Bouvard, Francois Espinasse, Ton Koopman, Louis Robilliard, Reitze Smits und Wolfgang Zerer (Hamburg). Neben seiner Organistentätigkeit in Oldemarkt-Paasloo und Reduzum arbeitet Carl Visser auch als Orgellehrer und Continuospieler in verschiedenen Ensembles, in den die Alte Musik eine große Rolle spielt. www.carlvisser.nl
THEOPHIL HEINKE (geb. 1965) studierte Kirchenmusik (B) an der Kirchenmusikschule Dresden (Orgel bei Heinrich Albrecht) und später an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Johannes Schäfer und Silvius von Kessel im Hauptfach Orgel. In dieser Zeit wurde er künstlerisch entscheidend geprägt durch seine Cembalostudien bei Ludger Rémy und Bernhard Klapprott. 1996 absolvierte er das künstlerische A- Diplom. Er besuchte mehrere Interpretations- und Improvisationskurse u.a. bei Ludger Lohmann, Martin Schmeding, Harald Vogel und Wolfgang Seifen. Seit 1995 ist er Kantor und Organist in Waltershausen und wirkt dort an der größten Barockorgel Thüringens (1726-30 von H.G. Trost erbaut). Theophil Heinke ist Orgelsachverständiger der EKM. 2006 wurde ihm der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führte ihn u.a. auch in mehre Länder Europas sowie Nord- und Südamerikas. Insgesamt 4 CD-Produktionen sowie Rundunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren Heinkes orgelkünstlerisches Profil. www.trost-orgel.de
Mit seiner immensen Ausdruckskraft ist CHRISTOPH BOSSERT ist einer der bemerkenswertesten Musiker seiner Generation. 1957 in Schwäbisch Hall geboren studierte er ab 1978 an der Musikhochschule Stuttgart Orgel bei Werner Jacob, Cembalo bei Kenneth Gilbert und Komposition bei Ulrich Süße sowie Helmut Lachenmann und später bei Luigi Ferdinando Tagliavini in Fribourg/Schweiz Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1. Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg (1979), Stipendien durch die Studienstiftung des deutschen Volkes und das Land Baden-Württemberg, Preisträger der Lili Boulanger Memorial Fund. Inc. Boston (1989). Ernennung zum Kirchenmusikdirektor erfolgte 1998. Nach Lehrtätigkeiten an den Musikhochschulen Stuttgart, Esslingen und Trossingen ist er seit 2007 Professor für Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Würzburg. Intensive Konzerttätigkeit in ganz Europa sowie Nord- und Südamerika, Japan und Korea. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen (u.a. Intercord / EMI, ARS MUSICI, ORGANUM-Musikproduktion). Juror in internationalen Wettbewerben. Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher Studien; Kompositionsaufträge durch Rundfunkanstalten und renommierte Festivals. Berater international bedeutsamer Orgelbauprojekte. Hauptinitiator des von der EU seit Oktober 2005 geförderten Projekts „OrganExpert“ zur Entwicklung und Erprobung eines neuen Master-Studienganges. Initiator internationaler Veranstaltungen für Neue Orgelmusik an der Musikhochschule Trossingen. Mitinitiator der John-Cage Orgel Stiftung Halberstadt. 2003 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Klausenburg. Künstlerischer Leiter der Internationalen Max-Reger-Biennale Giengen/Brenz. www.hfm-wuerzburg.de
ERI TAKEGUCHI wurde in Japan geboren und begann ihr Musikstudium mit Klavierunterricht bei Kanna Aoki. Im Alter von achtzehn Jahren nahm sie ihr Orgelstudium bei Prof. Tsuguo Hirono auf. Während ihres Studiums an der Tokyo University of the Arts (bei Tsugio Hirono) nahm sie an verschiedenen Meisterkursen und Orgelreisen nach Deutschland teil, wodurch ihr Interesse an historischen Orgeln geweckt wurde. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Studien in Japan studierte sie am Sweelick-Conservatorium Amsterdam bei Pieter van Dijk. Nach ihrem master degree in Amsterdam 2008 studiert sie nun an der Musikhochschule Saarbrücken bei Prof. Andreas Rothkopf. Sie hat viele Konzerte in Japan, den Niederlanden, Deutschland, Spanien und Italien gegeben und ist auch als Generalbassspielerin sehr aktiv. Nach erfolgreicher Teilnahme beim Walter-Gieseking-Wettbewerb 2009 und beim 8. Gottfried Silbermann Orgelwettbewerb 2007 wurde sie 2010 mit dem ersten Preis des 3. Internationalen Sweelinck-Wettbewerbs in Amsterdam ausgezeichnet (Vors. der Jury: Gustav Leonhardt).
JOS VAN DER KOOY (1951) studierte Orgel und Improvisation bei Piet Kee am Amsterdamer Konservatorium, wo er 1981 mit dem Prix d'Excellence ausgezeichnet wurde. Er setzte seine Ausbildung fort bei Hans Haselböck (Improvisation), Ewald Kooiman (Bach und französische Barockmusik), Daniel Roth (Franck) und Charles de Wolff (Liszt, Reger und das Repertoire des 20. Jahrhunderts). Seit 1981 ist Jos van der Kooy Kantor und Organist an der Westerkerk in Amsterdam. 1990 wurde er zum Stadtorganisten von Haarlem ernannt. In dieser Funktion ist er der Stammspieler der historischen Müllerorgel in der Grote- of Sint Bavokerk während der Stadtkonzerte. Im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals Haarlem ist er als Dozent, Juror und im Vorstand aktiv. Im Ausland wirkte er an Festivals in Altenberg, Kazan, Nürnberg, Saint Albans, Sankt Petersburg und Wien mit. Van der Kooy ist Professor für Orgel, Improvisation und Kirchenmusik am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und am Konservatorium in Alkmaar. Er macht CD-, Fernseh-, und Radioaufnahmen und setzt sich sehr für die Musik der Gegenwart, besonders für das Werk niederländischer Komponisten ein. Während seiner Konzerte, als Dozent und Kirchenorganist propagiert er die Improvisationskunst. Im Laufe der Jahre wurden ihm folgende Preise und Auszeichnungen verliehen: 1977 Tournemire prize, International Organ Festival, Saint Albans, 1978 Erster Preis beim Nationaal Improvisatie Concours, Bolsward, 1980 und 1981 Erster Preis beim Internationaal Improvisatie Concours, Haarlem, 1989 Silbermedaille und 2000Goldmedaille der Société Académique "Arts, Sciences, Lettres", Paris, für seine Verdienste um die französische Musik. www.josvanderkooy.com
DAVID FRANKE, geboren 1980 in Freiberg/Sachsen, studierte Kirchenmusik, Orgel und Orgelimprovisation in Stuttgart, Kopenhagen und Berlin, u.a. bei Ludger Lohmann, Jürgen Essl, Bine Katrine Bryndorf, Hans Fagius, Leo van Doeselaar und Wolfgang Seifen. 2008 Berufung zum Organisten der Hildebrandt-Orgel von 1746 an St. Wenzel/Naumburg, an deren Dispositionsgestaltung und Abnahme Johann Sebastian Bach maßgeblich beteiligt war. Seit 2009 Lehrauftrag für Orgel und Orgelimprovisation in Halle und Stuttgart. Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, zuletzt 2008 beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb Haarlem/Holland (Gewinner des Publikumspreises) sowie beim „Grand Prix de Chartres“ als erster deutscher Gewinner des renommierten „Grand Prix d'Improvisation“, der zuvor zwölf Jahre lang nicht vergeben worden war. Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und Konzerte bei bedeutenden Festivals (u.a. Internationale Orgelwoche Nürnberg, Internationales Orgelfestival Bergamo, Gottfried Silbermann Tage, Merseburger Orgeltage, Bachfest) sowie im Gewandhaus Leipzig, in der Philharmonie Essen, in der Kathedrale von Chartres u.v.a. verpflichtet. Im Jahr 2007 war er Organist in Benjamin Brittens „War Requiem“ unter Leitung von Helmuth Rilling (Konzerte beim Europäischen Musikfest Stuttgart, Rheingau Musik Festival, in der Beethovenhalle Bonn, Basilika Weingarten). Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Im Herbst 2010 erschien seine Einspielung von Bachs „Drittem Theil der Clavier-Übung“ an der Hildebrandtorgel von St. Wenzel Naumburg. www.hildebrandtorgel-naumburg.de
ENRICO VICCARDI ist Professor für Orgel u. Orgelkomposition am Konservatorium von Como sowie seit 1986 bei den Kursen der Vereinigung „Marc‘Antonio Ingegneri“ in Cremona. Abschluß der Orgel- und Orgelkompositionsstudien in der Klasse von G. Perotti zu Piacenza mit höchster Auszeichnung. Weiterführende Studien bei M. Radulescu in Wien und bei L. F. Tagliavini in Pistoia. Einladungen zu bedeutenden Festivals in Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Spanien und Portugal haben ihn international als einen der führenden italienischen Organisten seiner Generation bekannt gemacht. U.a. Einspielungen italienischer Orgelmusik des Barock und von Vincenzo Antonio Petrali (Bottega Discantica). Eine DVD mit Orgelmusik von J. S. Bach ist bei Fugatto erschienen. Viccardi ist auch ein geschätzter Generalbaß-Spieler. Organologische Forschungen u. Publikationen. Meisterkurse u. Konzerte mit italienischer Orgelmusik und J. S. Bach in Kasachstan, Granada und Malmö. Umjubelte Konzerte beim Krummhörner Orgelfrühling und der Dornumer Nachtorgel! www.enricoviccardi.org
SEBASTIAN USKE (geb. 1985 in Großenhain) entdeckte bereits als Kind seine Affinität zu Sport und Musik. Seine Eltern förderten die sich früh abzeichnende Begabung und schickten ihn zu Beginn seiner schulischen Laufbahn für vier Jahre auf die Sportgrundschule Dresden und bereits nach vier weiteren Jahren auf die renommierte Palucca-Schule in Dresden (2005 Diplom). Bereits während des Studiums wirkte er bei „Mozart“ und Themen aus „Wie es Euch gefällt“ in der Choreografie von John Neumeier (1997) sowie „Vengo“ (2001), „Keith“ (2004) und „El Boccherini“ (2005) unter Birgit Scherzer mit. 2004 Palucca-Stipendium der Stiftung für Kunst und Kultur. 2003 Studienaufenthalte an der Royal Ballet School London und dem Prager Konservatorium sowie Praktikum bei David Nixon am Northern Ballet in Leeds. 2005 Verpflichtung an die Landesbühnen Sachsen u.a. in Produktionen wie „Ein Sommernachtstraum“, „Romeo und Julia“, „Die Bartholomäusnacht“ sowie in Choreographien „Gestrandet“, „Bolero“ und „Business Time“. 2007-2009 am Tiroler Landestheater Innsbruck und Zusammenarbeit mit Sven Grützmacher und Birgit Scherzer mit einem Repertoire, das von „Schwanensee“ über „Requiem!“ bis hin zu „Tanzen und Wandern“ reichte. Seit der Spielzeit 2009 am Theater Plauen-Zwickau, tanzt er in Produktionen von Ballettdirektor Torsten Händler („Das Haus – Ein Wändestück“, „Cinderella“ (König) und „love.song.letters“) und bringt zudem in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel eigene Stücke und Choreografien auf die Bühne.
RIEN DONKERSLOOT (geb. 1985) studierte Orgel und Kirchenmusik am Rotterdammer Konservatorium. Seine Lehrer waren Bas de Vroome und Ben van Oosten. 2008 erhielt er seinen master cum laude. Er studierte auch Carillon an der Carillonschule in Amersfoort bei Frans Haagen und besuchte Meisterkurse bei u.a. Michel Chapuis, Andrés Cea Galán, Harald Vogel, Olivier Latry, Zsigmond Szathmáry und Thomas Trotter. Als Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Orgel- und Carillonwettbewerben hat Rien Donkersloot als begabter Künstler aufhorchen lassen. Er ist Organist der Bätz-Orgel (1750) der Laurentiuskirche in Mijnsheerenland und darüber hinaus sehr aktiv als Konzertorganist, Kirchenmusiker, Carillonneur, Lehrer und Akkompagnateur. Rien Donkersloot hat mehrere CDs mit Werken von. J. S. Bach, Reger, Liszt und niederländischer Musik des 20. Jahrhunderts eingespielt. www.riendonkersloot.nl
DMITRY SINKOVSKY (geb.1980 in Moskau) gehört schon heute zu den begabtesten Barockgeigern seiner Generation. Nach seinem Diplom 2005 am Moskauer Tchaikovsky-Konservatorium in der Klasse von Prof. A. Kirov setzte er seine Studien bei Prof. A. Lubimov (Barockensemble) und bei Marie Leonhardt (Barockgeige) fort und nahm an Meisterkursen mit S. Kujken, R. Terrakado, R. Norringhton, A. Staier teil. Von 1995 bis 2000 im New Names-Programm für junge Musiker. Seit 2001 Mitglied des A La Russe-Klaviertrios, seit 2003 Violinist des Musica Petropolitan ensemble und Solist des Pratum Integrum Orchester. Er arbeitete mit Musikern wie T. Pinnock, A. Lubimov, M. Ponseele, M. Chance, E. Kirkby, A. Bernardini und R. Lislevand zusammen. Er ist Laureat internationaler Wettbewerbe für Barockvioline: Premio Bonporti 2005, 2. Preis, Bach-Wettbewerb Leipzig 2006, 3. Preis. Festivalteilnahme u.a. bei Nantes Printemps des Arts, dem Haut Jura Festival, dem Nordmaling Baroque Festival in Schweden, Tage Alter Musik in Regensburg, den Dezemberabenden in Moskau, Sankt-Petersburg Early Music Festival, Potsdam Sans-Soucci, Utrecht Early Music Festival. Zusammenarbeit u.a. mit: Pratum Integrum, Musica Antiqua Rom, Il Complesso Barocco, The Pocket Symphony, Caterine The Great orchestra, Bergen Barokk, The Solists of Moscow. Erstaufführung und –einspielung vergessener großer Werke des Barock und der Klassik: Violinkonzerte von G. Ph. Telemann, Anton Tietz, Antionio Rosetti , Symphonie-Concertante von J.Chr. Bach, 3 Quartette von Joseph Wolfl u.a. beim Caro Mitis Label (Moskau). www.sinkovsy.com
ALESSIO CORTI wurde 1967 in Mailand geboren. Nach Abschlüssen in Klavier, Orgel und Cembalo jeweils in der Klassen von Lucia Romanini, Enzo Corti und Laura Alvini schloss er das Orgel- u. Improvisationsstudium bei Lionel Rogg an der Genfer Musikhochschule mit dem Premier prix de la virtuosité (mit Auszeichnung) sowie einem Sonderpreis “Otto Barblan“ ab. Nachdem er bereits bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben Preise gewonnen hatte, wurde er 1993 mit dem 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb CIEM in Genf ausgezeichnet. Seit 1983 ist er hauptamtlicher Organist der Santa-Maria-Segreta-Kirche in Mailand und seit 1991 gleichfalls Organist der Evangelischen Kirche Mailands, auf deren Orgel er im Laufe verschiedener Konzertreihen u.a. das gesamte Orgelwerk J. S. Bachs u. D. Buxtehudes aufgeführt hat. Seine Aufnahme des Orgelgesamtwerks von J. S. Bach für den deutsch-italienischen Schallplattenverlag ANTES-CONCERTO auf 17 CDs erntete er einhellige Zustimmung der italienischen und ausländischen Kritik. Zahlreiche seiner CD-Aufnahmen sind Mozart, Mendelssohn Bartholdy und weihnachtlicher Musik und verschiedenen historischen Orgeln in Italien und im Ausland gewidmet. Nach seiner Tätigkeit als Professor für Orgel und Orgelkomposition am Konservatorium zu Verona wurde er 2001 als Nachfolger Lionel Roggs Professor für Orgel und Improvisation an der Genfer Musikhochschule. Jurymitglied internationaler Orgelwettbewerbe.
MASAAKI SUZUKI wurde 1954 in Kobe geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren allsonntäglicher Organistendienst. Nach Abschluß seiner Kompositions- und Orgelstudien an der Tokyo University of Fine Arts studierte er Cembalo und Orgel bei Ton Koopman und Piet Kee am Sweelinck Conservatoium in Amsterdam. Mehrere Preise als Cembalist beim Vlaanderen Festival in Brügge. 1981-83 Cembalolehrer an der Staatlichen Musikhochschule in Duisburg. Seit seiner Rückkehr nach Japan zahllose Konzerte als Organist und Cembalist und Leitung einer Konzertreihe an der Universität in Kobe. Seit 1990 ist er Dirigent des BACH COLLEGIUM JAPAN, mit dem er regelmäßige Bachkantaten-Abende gibt. Seine Einspielung der Kantaten des Thomaskantors bei BIS hat Furore gemacht. Z. Zt. beginnt er auch für BIS mit der Gesamteinspielung von Bachs Cembalowerk. Seit 1983 gibt Suzuki jeden Sommer Orgelkonzerte in Frankreich, Italien, Deutschland, Holland, der Schweiz und Australien. Als Professor für Orgel, Cembalo und historische Aufführungspraxis unterrichtet er an der Tokyo National University of Fine Arts and Music. 2001 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Seit Jahren ist er regelmäßig zu Gast bei der Dornumer Nachtorgel. Seine Konzerte zählen zu den unbestrittenen Höhepunkten der Konzertserie. www.bach.co.jp
ANDRÉS CEA GALÁN gilt als einer der profiliertesten Organisten seiner Generation auf der iberischen Halbinsel. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Studien in Spanien besuchte er Jean Boyers Orgelseminare in Lille und studierte bei Jean-Claude Zehnder an der Schola Cantorum in Basel. Zudem arbeitete er als Orgelbauer bei Gerhard Grenzing’s in Barcelona an der Restaurierung und dem Neubau mehrerer Orgeln in Spanien und Frankreich. Andrés Cea Galán hat ein großes Interesse an musikwissenschaftlicher Forschung, besonders über die Spanische Claviermusik und Spanische Orgeln, über die er verschiedene Studien und Bücher publiziert hat. Verschiedene Aufnahmen für Radio in Spanien, Schweden, Deutschland, Mexiko und der Schweiz sowie CDs für die Labels Lindoro, Almaviva und Universal dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Als berufener Spezialist für die Musik seines Heimatlandes wird er oft zu Konzerten und Meisterkursen in Europa, Amerika und Japan eingeladen. Für die Regierung von Andalusien und andere Institutionen in Spanien arbeitet er als Orgelkonsulent. Er ist Direktor der Andalusischen Orgel Academie (www.aoramarchena.com), die sich sehr für die Pflege der großen Orgelkultur seiner Heimat einsetzt. www.andresceagalan.com
Die Sopranistin ELENA BERTUZZI erhielt ihr erstes Gesangsdiplom am Konservatorium F.E. Dall´Abaco in Verona und absolvierte danach die Abteilung für Alte Musik am Konservatorium Vicenza (Diplom mit „massimo dei voti“ und einer Diplomarbeit über „Lamenti italiani del XVII secolo“. 1996 erster Preis beim Wettbewerb der Accademia Filarmonica in Verona. Zahlreiche Konzerte als Solistin oder in Ensembles. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie E. Inbal, J.Tate, U. B. Michelangeli, T. Koopman, S.Kuijken, P. Phillips. Auftritte bei Festivals in Italien, Spanien, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Belgien, Polen, Deutschland, Libanon, Mexiko und Neuseeland. Solistische Mitwirkung bei Oratorien- und Opernaufführungen (Monteverdi, Cavalli, Legrenzi, Vivaldi, Scarlatti, Jommelli, Pergolesi, Bach, Galuppi, Paisiello, Mozart, Lucchesi). Aufnahmen für verschiedene Rundfunkstationen wie RAI (Italien), WDR, BRT3 (Belgien), ORF Wien, Polskie Radio, KRO (Holland). CD-Einspielungen für WDR-Arcana, Stradivarius, Tactus, Label, Dynamic.
GUSTAV AUZINGER erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Peter Planyavsky und Erich Posch und absolvierte später die Wiener Musikhochschule (Kirchenmusik, Musikpädagogik und Konzertfach Orgel bei Michael Radulescu). Weitere Studien in Italien, der Schweiz und den Niederlanden. Direktor der Landesmusikschule Rohrbach (Oberösterreich). Unterrichtstätigkeit am Konservatorium der Diözese Linz. Organist an den historischen Orgeln in St. Anna/Steinbruch und der Schlosskapelle Neuhaus. Als Mitglied der Orgelkommission der Diözese Linz mit zahlreichen anerkannten Orgelneubauten und Orgelrestaurierungen beschäftigt. Regelmäßige Konzert- und Unterrichtstätigkeit im eigenen „Orgelsaal Pürnstein“ mit 3 Orgeln aus verschiedenen barocken Stilbereichen. Juror bei nationalen und internationalen Orgelwettbewerben. Darüber hinaus Konzerte, Vorträge und Kurse an bedeutenden Orgelzentren in Europa, Ostasien und den USA. Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen, mehrere CD-Einspielungen (u.a. für ORF – Alte Musik). Sein Orgelabend in der Pilsumer Kreuzkirche beim 7. Krummhörner Orgelfrühling ist den Freunden der Alten Musik in Ostfriesland in bester Erinnerung.